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Praxishandreichung zu beteiligungsorientierten Tagungsformaten
Geschrieben von: Fares Kharboutli   
Mittwoch, den 05. Februar 2014 um 18:26 Uhr
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Noch immer weisen Tagungen, auch im Bereich der politischen Bildung, spürbare Defizite hinsichtlich ihrer Beteiligungs-orientierung auf. Mit dem Format des so genannten Netzwerkforums, das 2008 zum ersten Mal stattfand, versucht das Netzwerk Politische Bildung Bayern, diesem Mangel an Partizipation zu begegnen. Die vorliegende Handreichung (PDF-Version hier) gibt einen Überblick über die daraus entstandenen Bemühungen und reflektiert diese kritisch. Im Mittelpunkt steht dabei ein praxisnaher Leitfaden zur eigenen Durchführung beteiligungsorientierter Tagungen bzw. zur Adaption einzelner methodisch-didaktischer Bausteine. 

Tagung

Die Handreichung ist wie folgt gegliedert:

  1. Einführung: Die Idee des Netzwerkforums
  1. Fundament: Das Netzwerkforum als partizipatives Tagunsformat
  1. Praxis: Die Netzwerkforen 2008 bis 2011
  1. Leitfaden: Eigene Durchführung beteiligungsorientierter Tagungen
  1. Resümee: Was taugen partizipative Tagungsformate?

Im Anhang der Handreichung finden Sie zudem den Moderationsfahrplan des Netzwerkforums 2009.

Wie immer gilt: Nachahmer des Formats bzw. einzelner Elemente daraus sind ausdrücklich erwünscht!


Die Handreichung gibt es hier

 

Darum geht es in der Handreichung

Politische Bildnerinnen und Bildner, die mit Freude, Motivation und Leidenschaft zu Werke gehen – daran mangelt es hierzulande wahrlich nicht. Woran es hingegen oftmals krankt, ist die Vernetzung, beispielsweise zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren. Dies zu verbessern, war das Hauptziel, als sich das Netzwerk Politische Bildung Bayern im Jahr 2006 gründete. 2008 ging man dann mit dem ersten so genannten Netzwerkforum noch einen Schritt weiter. Dabei musste man allerdings keineswegs bei null anfangen, denn bereits 2003 war im Netzwerk Politische Bildung Schwaben unter Leitung des Bezirksjugendrings Schwaben (Winfried Dumberger-Babiel) und der Katholischen Stiftungsfachhochschule (Prof. Dr. Gerhard Kral) mit der Entwicklung beteiligungsorientierter Tagungsformate begonnen worden.

Die Idee: In ungezwungenem Rahmen sollten sich politische Bildnerinnen und Bildner face-to-face über Probleme, Positionen und Projekte austauschen können. Schnell zeigte sich der Mehrwert eines solchen Formats: Die Teilnehmenden erhielten neue Impulse, stellten fest, dass andere Personen an ähnlichen Projekten arbeiteten oder dass bestimmte methodische oder inhaltliche Bausteine auf eigene Arbeiten übertragbar waren. So gaben beispielsweise in einer Online-Evaluation zwei Wochen nach dem Netzwerkforum 2009, die eine Rücklaufquote von über 50 % aufwies, jeweils mehr als 80 % an, das Forum sei eine „gute Möglichkeit" gewesen, um neue Projekte kennenzulernen (88 %), neue Kontakte zu knüpfen (92 %) und eigene Interessen einzubringen (82 %).

Das Netzwerkforum, das sich inzwischen in Bayern als Format etabliert hat, versteht sich dabei wie gesagt als beteiligungsorientierte Veranstaltung (siehe Kapitel II der Handreichung). Das Moment der Partizipation bildet demgemäß auch den „roten Faden" der Handreichung, in der es vorrangig darum gehen soll, wie Menschen, die in irgendeiner Weise mit politischer Bildungsarbeit befasst sind, dieses Format – oder bestimmte Teile daraus – für den eigenen Verwendungskontext nutzbar machen können (Kapitel IV). Dabei werden verschiedene Bausteine des Formats vorgestellt, von „Open Space" über „Projekte-Speed-Dating" bis hin zu „Appreciative Inquiry". Diesem Leitfaden gehen ein kurzer Überblick zu den Rahmendaten (IIIa) sowie eine kritische Reflexion (IIIb) der bisherigen Netzwerkforen voraus. Dabei geht es in erster Linie um eine Bestandsaufnahme von Spezifika sowie Stärken und Schwächen des Formats (auch auf Basis der durchgeführten Evaluationen). Die Gretchenfrage lautet also: Was taugen Netzwerkforen (bzw. beteiligungsorientierte Tagungsformate im Allgemeinen)? Diese Frage wird in einem abschließenden Resümee (V) pointiert beantwortet.

 
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