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Hier bieten wir Ihnen Rezensionen zu unterschiedlicher Literatur, die sich mit politischer Bildung befasst.

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Über "dumme Bürger" und "feige Politiker" - Eine Streitschrift
Geschrieben von: Dr. Tanja Zinterer   
Dienstag, den 15. Oktober 2013 um 15:08 Uhr
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„Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ (Joseph de Maistre) – auf diese plakative Formel ließe sich stark vereinfachend die These der Streitschrift von Christian Boeser und Karin Schnebel reduzieren. Sie stellt sehr klug einen Kausalzusammenhang her zwischen der Politikerverdrossenheit der Bürger (und Bürgerinnen) und einer Politik, die kurzsichtig und nur auf Wahlgewinne ausgerichtet ist und macht damit die Bürger selbst verantwortlich für die beklagte Bürgerferne der Politik.
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Politische Bildung auf Länderebene: Ein Vergleich
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Montag, den 12. September 2011 um 10:15 Uhr
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monitor_teaserDie Politische Bildung in Deutschland wurde im Rahmen der Studie "Monitor für politische Bildung" auf den Prüfstand gestellt. Es wurde genau analysiert, welchen Voraussetzungen sowohl schulische als auch außerschulische Bildungsbereiche ausgesetzt sind und auf Basis der Ergebnisse ein Vergleich zwischen den Verwaltungsebenen gezogen. Darüber hinaus wurden auch gesellschaftliche Faktoren wie Kirche und Gewerkschaften ins Auge gefasst, um schließlich Erfolge wie auch Verbesserungsbedarf aufzuzeigen.

Durch die föderale Organisation des deutschen Bildungssystems und anderer Verwaltungsapparate lassen sich zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede erkennen. Diese zeichnen sich am besten entlang der Institutionen, welche politische Bildung vermitteln, ab. Wichtig zu bemerken ist hierbei, dass durch die daraus resultierende Rangliste keine qualitative Einstufung des jeweiligen Engagements von Bundesländern und deren Personal vorgenommen wurde.

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Migration und Alltag. Unsere Wirklichkeit ist anders - Lange, Polat (Hrsg.)
Geschrieben von: Christian Fey   
Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 02:00 Uhr
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migrationundalltag2.jpg 
Die Frage, ob und inwiefern Deutschland ein Einwanderungsland ist, um die in den 1990er Jahren und teilweise auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch polemisch gestritten wurde, hat insgesamt gesehen in den letzten Jahren in der gesellschaftlichen Diskussion ein gehöriges Maß an Nüchternheit gewonnen. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass man sich von wissenschaftlicher Seite aus zunehmend des Themas angenommen hat und in einer Reihe von Studien und Ausarbeitungen zwar nicht alles gesagt hat, was zum Thema Migration in Deutschland zu sagen ist, aber doch eine Menge. Angesichts der Tatsache, das in Deutschland inzwischen über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben (je nachdem, welche Kriterien angelegt werden auch mehr), stellt sich demnach gegenwartsperspektivisch die Frage nach der Bedeutung und nach dem konstruktiven Umgang mit den Gegebenheiten. Hier leistet der kürzlich erschienene Titel "Migration und Alltag", der von Dr. Dirk Lange, Professor für Didaktik der Politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover, und Dr. Ayca Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, einen Beitrag, der den Versuch unternimmt, den unterschiedlichen bzw. vielfäligen Perspektiven auf das Phänomen "Migration" Gehör zu verschaffen und dabei die Spanne zwischen wissenschaftlicher Theorie und Praxis der politischen Bildung zu halten.
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"Kommunizieren lernen…Anregungen zur Selbsthilfe“ von Jürgen Heckel
Geschrieben von: Claudia Huth   
Samstag, den 12. Februar 2011 um 20:21 Uhr
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miteinander_reden_005.jpg„Wer redet, sät - und wer zuhört, erntet" ist Jürgen Heckels Devise, die sich über seine vierzigseitige Broschüre „Kommunizieren lernen...Anregungen zur Selbsthilfe" durchzieht. Er gibt in 13 kurzen und prägnanten Kapiteln Anregungen, um die so genannte kommunikative Kompetenz einzuüben. Kommunikative Kompetenz, so Heckel, sei eine lebenslange Aufgabe; ein niemals endender Prozess der Verbesserung, Bereicherung und Vergrößerung von Fähigkeiten. Die Broschüre soll dem Leser/der Leserin helfen, bewusster auf die Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten zu achten und motivieren, der Entwicklung dieser Fähigkeiten systematisch Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei sieht Heckel die Einübung im Handeln, das heißt, die andauernde korrigierende Interaktion mit anderen, als das Wirksamste an.

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Praxisbuch Demokratiepädagogik (Edelstein, Frank, Sliwka; 2009)
Geschrieben von: Claudia Huth   
Montag, den 31. Januar 2011 um 02:00 Uhr
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foto.jpgDas von Wolfgang Edelstein, Susanne Frank und Anne Sliwka herausgegebene Praxisbuch zur Demokratiepädagogik ist ein Sammelband, das in die Ergebnisse der Demokratiepädagogik einführt und Anregungen zu dessen Umsetzung gibt. „Demokratiepädagogik umfasst pädagogische Bedingungen und Aktivitäten zur Förderung von Kompetenzen, die Menschen benötigen, um an Demokratie als Lebensform teilzuhaben und diese in Gemeinschaft mit anderen aktiv zu gestalten; [...]" heißt es in der Einführung von Wolfgang Edelstein (S. 9f). „Dabei geht es um den Erwerb von Kenntnissen über Demokratie, den Erwerb von Kompetenzen für Demokratie und um Prozesse des Lernens durch Demokratie im Kontext gemeinsamer Erfahrung demokratischer Verhältnisse" (S. 10).

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Der Generationenvertrag auf dem Prüfstand. Ein Planspiel (Dickmann, Weishaupt, Wuldsdorf, 2010)
Geschrieben von: Christian Fey   
Samstag, den 01. Januar 2011 um 02:00 Uhr
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Planspiele in der politischen Bildung erfreuen sich zwar grundsätzlicher Beliebtheit und sind methodisch allgemein akzeptiert und wertgeschätzt, trotzdem gibt es aber insbesondere im Kontext schulischer politischer Bildung Faktoren, die ihren häufigeren Einsatz verhindern. Dazu gehören sicher der gefühlt höhere Aufwand im Vergleich zum Regelunterricht sowie zeitliche und methodische Unsicherheiten und Unkalkulierbarkeiten. Vorgefertigte Materialien erweisen hier ihren Nutzen, indem sie helfen, solche Hindernisse abzubauen da sie Schritt für Schritt konkrete Orientierungs- und Durchführungshilfen anbieten - das gilt umso mehr, je stärker diese Materialien bereits praxiserprobt sind. Das Planspiel "Der Generationenvetrag auf dem Prüfstand" der Autoren Ulrich Dickmann, Christoph Weishaupt und Helge Wuldsorf entspricht diesen Kriterien. Es wurde sowohl in der schulischen als auch in der außerschulischen politischen Bildung eingesetzt und entstammt der Feder dreier Autoren, die unterschiedliche Handlungs- und Erfahrungskontexte einbringen.

 

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Die neue Rechtsextremismus- Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Geschrieben von: Kristin Lehmann   
Mittwoch, den 24. November 2010 um 10:32 Uhr
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 © Dieter Schütz/pixelio.de

Im Auftrag des Projektes „Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus" des Forums Berlin der Friedrich- Ebert- Stiftung, wurde diese Studie 2010, unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler, durchgeführt. Die Studie ist eine Repräsentativbefragung und basiert auf einer Stichprobe von 2411 Befragten im Alter von 14 bis 90 Jahren. Grundlage war ein Rechtsextremismus-Fragebogen, welcher die „6 Dimensionen" des Rechtsextremismus darstellt. Es wurden jedoch nicht nur soziodemographische Daten herangezogen, sondern ebenfalls Daten wie Deprivation, Lebenszufriedenheit  und Einstellung gegenüber der Demokratie mit aufgenommen.

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Rezension: "Handbuch Medien in der politischen Bildung" (2010) von Anja Besand, Wolfang Sander (Hg.)
Geschrieben von: Christian Fey   
Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 02:00 Uhr
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Handbuch_Medien.jpgDie Verflechtung von Medien und Politik, die die politische Kommunikation und das politische Handeln unserer Gegenwart bestimmt, erfordert es, dass Medien zum integralen Bestandteil des Politikunterrichts werden - so die Meinung der Herausgeber des "Handbuchs Medien in der Politischen Bildung". Damit ist einem Verständnis von Politikunterricht eine Absage erteilt, die den Bereich "Medien" nur als unterrichtsgegenständlichen Teilbereich politischer Bildung versteht. In Zeiten, in denen Schlagwörter von der "Medienpolitik" bzw. der "Mediendemokratie" (Meyer) oder dem "Info- oder Politainment" (Dörner) die Runde machen, ist die konsequente Einbeziehung von Medien als ständiges Begleitphänomen politischer Prozesse im Politikunterricht auch aus pädagogisch-didaktischen Überlegungen nötig. Hier leistet das aktuell im Wochenschau Verlag erschienene Handbuch seinen Beitrag.
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Die 16. Shell Jugendstudie 2010 und ihre Implikationen für die politische Bildung
Geschrieben von: Christian Fey   
Samstag, den 02. Oktober 2010 um 09:35 Uhr
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 Shell2010.jpg

Am 14. September diesen Jahres stellten die Autoren der 16. Shell Jugendstudie im Rahmen der Bundespressekonferenz in Berlin die Ergebnisse ihrer Studie vor. Unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Albert, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Dr. Gudrun Quenzel in Zusammenanarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung wurde eine repräsentative Befragung von ca. 2600 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus ganz Deutschland durchgeführt, die Einblicke in die aktuelle Lebenssituation von Jugendlichen geben will. Ergänzt werden die per Fragebogen quantitativ erhobenen Daten durch 20 Fallstudien, bei denen mit Jugendlichem mit ganz unterschiedlichen sozialen Ausgangsbedingungen explorative Interviews geführt wurden. Wie tickt sie also, die Generation der Jugendlichen 2010? Und welche Einsichten gewährt die Studie, die für die politische Bildung mit dieser wichtigen Zielgruppe relevant sein können?

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Chantal Mouffe: Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion
Geschrieben von: Christian Fey   
Samstag, den 31. Juli 2010 um 11:37 Uhr
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Geht es in der Politik darum, angesichts einer bestimmten Problemlage die sachlich richtige Entscheidung zu treffen? Geht es darum, durch möglichst faire Diskussionen einen gemeinsamen Konsens zu erzielen? Ist Vernunft die Basis für alles politische Handeln? Sind politische Positionen, die eine ideologische Komponente haben, überholt und "unmodern"?

Mit diesen und weiteren Fragen und den zu ihnen scheinbar selbstverständlich gehörenden Antworten, die in westlichen Demokratien in der Regel gegeben werden, setzt sich Chantal Mouffe, Professorin für Politische Theorie an der University of Westminster in London, kritisch auseinander. In vier zentralen Kapiteln erläutert sie unter anderem (1.) ihre Sichtweise auf Wesen und Bedeutung des Politischen, das ihrer Ansicht nach in der heutigen politischen Theoriebildung gefährlich mißverstanden wird, (2.) ihre Kritik an den Vordenkern der sog. "Zweiten Moderne", (3.) stellt die globale politische Wirklichkeit nach dem 11.9.2001 den Konzepten und Theorien der bisherigen "neuen Weltordnungen" entgegen und (4.) entwickelt ihre eigene Vorstellung einer multipolaren Weltordnung, die im Gegensatz zum Konzept einer kosmopolitischen Demokratie steht, und ihr geeigneter scheint, als stabile Ordnung und politisches Konzept für die Zukunft zu fungieren.

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